Genetik eines Bitterstoffrezeptors
In diesem sechsstündigen Kurs untersuchen die Schülerinnen und Schüler den menschlichen Bitterstoffrezeptor TAS2R38 und gehen der Frage nach, warum manche Menschen den Bitterstoff PTC schmecken können und andere nicht. Nach einem Geschmackstest isolieren sie ihre DNA aus Mundschleimhautzellen, vervielfältigen einen Genabschnitt mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) und weisen genetische Varianten (SNPs) durch einen Restriktionsverdau nach. Die Ergebnisse werden anschließend mithilfe der Agarosegelelektrophorese sichtbar gemacht und ausgewertet. Abschließend vergleichen die Teilnehmenden ihren Phänotyp mit dem ermittelten Genotyp und lernen anhand der Kursdaten grundlegende Konzepte der Populationsgenetik kennen.
Fachgebiet: Biologie
Zielgruppe: 12. Klasse
Voraussetzungen der Gruppe: Aufbau der DNA, Grundzüge der Vererbung; Grundwissen zur PCR ist von Vorteil.
Curriculumseinordnung: Q1 Genetik; Genotyp und Phänotyp, SNPs und genetische Variation, PCR, Restriktionsenzyme, Agarosegelelektrophorese, Populationsgenetik (Hardy-Weinberg-Prinzip)
Dauer: ca. 7 Stunden
Unkostenbeitrag: 5 € pro Person
